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12.
+ 13. Juli 2002
Filme, Vorträge, Performance
zum Verhältnis von Krieg, Medien und Journalismus
hartware medien kunst verein
Eintritt_Einzelkarte:
2,50 / 1,50 €_ Dauerkarte: 10 / 8 € (inkl. Abendessen)
Heather
Burnett, Christian
Conrad, Christoph
Draeger / Reynold Reynolds / Gary Breslin, Harun
Farocki, Johann
Feindt, Andreas
Gedin, Boris
Gerrets, Thomas
Kutschker,
Pieter-Paul Mortier,
Marcel Ophuls
© Draeger/Reynolds/Breslin
Einführung
Programm
Credits
Links
Einführung
Im Rahmen der
Ausstellung no one ever dies there,
no one has a head zeigt hartware vom 12. 13. Juli ein Film-
und Vortragsprogramm, dass sich mit Problematiken der Kriegsberichterstattung
zwischen Alltag und Ausnahmezustand, Aufklärung und Sensation, Wahrheit
und Lüge beschäftigt.
Wie verstehen KriegsjournalistInnen ihren Beruf, wie verarbeiten sie das,
was sie erleben? Ist es möglich, als KriegsberichterstatterIn neutral
zu sein, oder sollten die Berichte aus Kriegen auch emotional gefärbt
sein? Wie beeinflussen Zensur und Propaganda den Kriegsjournalismus? Haben
Bilder die Möglichkeit, Kriege zu verhindern oder begünstigen
sie diese vielmehr? Welchen Einfluss üben Politik und Fernsehwirtschaft
auf die Kriegsberichterstattung aus? Und: Welche Bilder liefern Kriege
heute?
Diesen und weiteren Fragen gehen die Filme und Vorträge aus verschiedenen
Perspektiven nach. Das Genre des Dokumentarfilms mit seinen unterschiedlichen
Formensprachen steht dabei im Vordergrund.
Darüber hinaus erläutert Heather Burnett in einem Vortrag die
Hintergründe ihrer Videoarbeit Witness: AnAesthetic, die in der Ausstellung
"no one ever dies there, no one has a head" zu sehen ist.
Andreas Gedin wiederum stellt den Künstler Peter Howson vor, der
1993 vom Imperial War Museum in London als Kriegsberichterstatter nach
Bosnien entsandt wurde.
Zum Abschluss der Veranstaltung befragt noch einmal die audio-visuelle
Performance von Christian Conrad das Medienkonstrukt Krieg.
Programm
Freitag,
12. Juli, ab 19 Uhr
19 h
Einführung_Iris Dressler
The Last News_Christoph Draeger, Reynold Reynolds, Gary Breslin,
13_Info
The Troubles Weve Seen_Marcel Ophuls, Teil 1, 110_Info
Samstag, 13. Juli, ab 12 Uhr
12 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung_Iris Dressler
13 Uhr
Witness: AnAesthetic_Heather Burnett, Vortrag_Info
14:30 Uhr
Ich wollte einfach dieses Foto haben_Thomas Kutschker, 25_Info
Kriegssplitter_Johann Feindt, 36_Info
16 Uhr
Peter Howson, War Artist_Andreas Gedin, Vortrag_Info
17:30 Uhr
The Troubles Weve Seen_Marcel Ophuls, Teil 2, 110_Info
Pause / Abendessen
20:30 Uhr
Invisible_Boris Gerrets, 17_Info
Eye/Mashine_Harun Farocki, 25_Info
She Did See..._Pieter-Paul Mortier, 18_Info
21:30 Uhr
Operation: Enduring Freedom_Christian Conrad, Performance_Info
Credits
Programmleitung
Iris Dressler, Tabea Sieben
Technik
Uwe Gorski
Veranstalter
medien_kunst_netz dortmund
> hartware > Museum am Ostwall > Kulturbüro Stadt Dortmund
Im Rahmen von
Scene: Großbritannien, 36. Internationale Kulturtage
der Stadt Dortmund 2002, uk@nrw
Unser besonderer Dank gilt
den KünstlerInnen, Gudrun Sommer, Jan Schuijren
Gefördert durch
Kulturbüro Stadt Dortmund
Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes
NRW
The British Council
Links
Der Krieg als Groteske
Eine Filmreihe in der
Endstation,
Kino im Bahnhof Langendreer
Wallbaumweg 108, 44894 Bochum
13. Juli 18. August
Im Anschluss an die Ausstellung no one ever
dies there, no one has a head sowie an das Film- und Vortragsprogramm
Blind Dates. Berichte von der Nachrichtenfront setzt sich
das Kino Endstation im Bahnhof Langen-dreer in einer Sonderreihe mit dem
Krieg als Groteske auseinander.
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