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  So wie die Dinge liegen versammelt Werke, die an verschiedenen Raumkonzepten – und deren "Ordnung der Dinge" – ansetzen: an den nationalen und urbanen Topografien einer sich global entwerfenden Gesellschaft, ihren Architekturen und privaten Interieurs, aber auch an den Bild- und Illusionsräumen des modernen Subjektes. Es geht um die – realen wie imaginären – Umgebungen, welche das Ich sich zu seiner Verankerung in der Welt geschaffen hat und in denen es sich – das heißt sein Selbstbild, seine Erzählungen, sein Gedächtnis, sein Begehren und sein Verhältnis zu den Dingen – permanent spiegelt.

Innerhalb dieser Spiegelverhältnisse von Subjekt und Raum inszenieren die KünstlerInnen Schieflagen, Brüche und blinde Flecken. Hierzu greifen sie in die linearen Erzählräume und Grammatiken der modernen Bildmedien – Fotografie, Film, Video, Computeranimation – ein, um darin asymmetrische Verhältnisse zu organisieren. Sie schaffen offene Erzählungen, die zu einer Vielzahl von Interpretationen und Schlussfolgerungen führen, welche die Homogenität von Ich und Umgebung, von Ursache und Wirkung, Zeit und Raum verschieben. Innerhalb ihrer Bild- und Erzählräume sind die Dinge nie ganz so, wie sie zu liegen scheinen.

Die Ansätze und Bezugsfelder, mit denen sich die KünstlerInnen den verschiedenen Raumkonzepten und Erzählräumen des Individuums nähern, sind dabei höchst unterschiedlich. Die 3D Welten von Computeranimationen werden dabei ebenso aufgegriffen, wie die Illusionsräume des Kinos und der Bühne, historische Ereignisse ebenso, wie fiktive Geschichten. Es geht um Schauplätze der privaten und um jene der öffentlichen Selbstinszenierung, um die Identifikationsorte der politischen Repräsentation und um Orte des "Verbrechens", um die "Corporate Identity" von Staaten ebenso wie um die physische und psychische Verfassung des Selbst.