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Was
bleibt von der Medienkunst ?
Internationaler Kongress zu Fragen der
Produktion,
Präsentation und Konservierung von Medienkunst
19.
22. Juni 2003 in Dortmund
Zeche Zollern II/IV, Dortmund-Bövinghausen, Grubenweg 5
KONGRESS
Anmeldung
Das vollständige Programm zum Kongress erscheint Mitte April
2003
Kongresssprache: Englisch
ReferentInnen
Programm
Themenfelder (Auswahl)
Installative Werke der Medienkunst / software- und netzbasierte Kunst
Während in den letzten 10 Jahren internationale Standards für
die Konservierung von Videobändern entwickelt wurden, ist man bei
der Auseinandersetzung mit dem Erhalt bzw. der "Wiederaufführung"
von installativen Werken der Medienkunst noch am Anfang. Ganz zu
schweigen von der software- bzw. netzbasierten Kunst, die kaum als erhaltenswertes
Kulturgut registriert wird und deren adäquaten Präsentationsformen
nach wie vor kontrovers diskutiert werden. Der Kongress beschäftigt
sich deshalb vorrangig mit den Besonderheiten der Produktion, Präsentation
und Konservierung multimedialer Installationen sowie der Software- und
Netzkunst. Auch Beispiele aus der Computerspiele-Kultur werden in Bezug
auf Präsentations- und Konservierungsfragen reflektiert.
Methoden der Konservierung, Dokumentation und Archivierung
Entlang konkreter Beispiele sollen im Rahmen des Kongresses sowohl methodische
Ansätze der Konservierung (z.B. Emulation) als auch Verfahren der
Dokumentation und Archivierung von Medienkunst diskutiert werden.
Theoretische Ansätze zur Medienkunst
Zugleich geht es um eine kunstwissenschaftliche Auseinandersetzung mit
der Medienkunst, zum Beispiel mit den Aspekten ihrer Raum- und Kontextbezogenheit,
ihrer Unabgeschlossenheit, ihren multiplen oder offenen Handlungsfeldern
und Autorenschaften: Faktoren, die sich der Ideologie des "Originals"
im Sinne eines ursprünglichen, fixen und fixierbaren Werkzustandes,
auf den die Kunstwissenschaft, der Ausstellungsbetrieb oder die KonservatorInnen
zurückgreifen könnten, verweigern. Welche Konsequenzen ergeben
sich hieraus für den Umgang mit Medienkunst?
Ausstellungsbesuch: Antoni Muntadas
Die parallel zum Kongress in Dortmund stattfindende Ausstellung On
Translation: Das Museum
von Antoni Muntadas untersucht (unter anderem) die Mechanismen und Effekte
der Präsentation, Interpretation und Vermittlung von (Medien)kunst
am Ort des Museums. Dabei handelt es sich vor allem um solche Werke, die
ursprünglich als Interventionen im öffentlichen Raum, als Video-Konferenz
oder Internet-Projekt produziert wurden.
Exkurs: Anna Oppermann
Die komplexen "Ensembles" der 1993 verstorbenen Künstlerin
Anna Oppermann zählen nicht zum klassischen Bereich der Medienkunst.
In Bezug auf Fragen der "Authentizität", Rekonstruktion
bzw. "Wiederaufführung" werfen ihre Werke jedoch Probleme
auf, die auch für viele Werke der Medienkunst relevant sind. Ein
Vortrag geht diesen Fragen nach.
Infrastrukturen für Medienkunst: Was gibt es / was fehlt?
Schließlich sollen im Rahmen des Kongresses Forderungen formuliert
werden, die an Institutionen, die Kulturpolitik und Bildungseinrichtungen
zu stellen sind, um langfristige und dezentrale Infrastrukturen für
die Produktion, Präsentation, Vermittlung und Konservierung von Medienkunst
zu sichern.
Anmeldung

Zur Teilnahme am Kongress ist eine schriftliche Anmeldung und die Vorauszahlung
der Kongressgebühr erforderlich:
Anmeldefristen
- bis einschließlich zum 15. Mai 2003 bei reduzierter Kongressgebühr
- ab dem 16. Mai 2003 bei regulärer Kongressgebühr
Anmeldeformular
(pdf Dokument)
Kongressgebühr
reduziert
Bei schriftlicher Anmeldung bis einschließlich zum 15. Mai 2003
Kongresspass: 120 EUR/ 50 EUR (Studierende + VolontärInnen)
Tageskarte: 60 EUR / 25 EUR (Studierende + VolontärInnen)
regulär
Bei schriftlicher Anmeldung ab dem 16. Mai 2003
Kongresspass 140 EUR/ 70 EUR (Studierende + VolontärInnen)
Tageskarte 70 EUR / 35 EUR (Studierende + VolontärInnen)
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