KünstlerInnen
Julien
Alma /
Laurent Hart, F
Cory Arcangel, USA
Mister Ministeck Norbert Bayer, D
Tom Betts, GB
Pash Buzari, D
Leon Cmielewski /
Josephine Starrs, AUS
Arcangel Constantini, MEX
Vuk Cosic, Slowenien
Aurélien Froment, F
fuchs-eckermann, A
Beate Geissler /
Oliver Sann, D
Margarete Jahrmann /
Max Moswitzer, A
Jodi, E
Joan Leandre, E
Mongrel, GB
Tilman Reiff /
Volker Morawe, D
Anne-Marie
Schleiner /
Brody Condon, USA
Jan-Peter E.R. Sonntag, D
Space Invader, F
Thomson & Craighead, GB
Olaf Val, D
Yang Zhenzhong, CHI
Lars
Zumbansen, D |
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zur Dokumentation der Ausstellung
Die
Ausstellung games möchte einen Überblick über
die verschiedenen Strategien der künstlerischen Aneignung und
Modifikation bestehender Computerspiele geben. Sie widmet sich damit
einer Auseinandersetzung, die in der jüngeren Medienkunstszene
bereits seit einigen Jahren intensiv geführt wird.
Alle in der Ausstellung vertretenen Arbeiten setzen bei einem konstruktiven
statt nur reaktiven Umgang mit den Hard- und Softwareprodukten der
expandierenden Computerspielindustrie an. Die KünstlerInnen
greifen vorgefundene Standards auf, demontieren sie aber zugleich
in einer subversiven Geste und unterziehen sie einer Neubewertung.
Aufgegriffen wird dabei auch ein Trend, der sich längst in
der Gamerkultur etabliert hat, seitdem einige Hersteller Editoren
mitliefern, mit deren Hilfe sich die standardisierten Spieldesigns
nach eigenen Wünschen verändern lassen.
Das Spektrum der in der Ausstellung präsentierten künstlerischen
Verfahren reicht vom Eingriff in die Programmiercodes über
die Manipulation der Hardware bis hin zur "Übersetzung"
von digitalen Spielszenen und -motiven in die Sprache analoger Bildmedien:
wie zum Beispiel Norbert Bayer alias Mr.
Ministeck,
der Ikonen des Computerspiels in "Ministeck-Mosaiken"
überträgt.
Es werden Arbeiten gezeigt, die an Konsolen oder Computern spielbar
sind, ebenso wie interaktive Installationen, Videos und grafische
Arbeiten.
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