games
Computerspiele von KünstlerInnen

11. Oktober – 30. November

Ehemaliges Reserveteillager auf Phoenix West

Hochofenstraße / Ecke Rombergstraße
Dortmund-Hörde

Di - Fr + So: 11 - 20 Uhr
Sa: 14 - 22 Uhr



>> Vorträge + Filme

                                 
Intro Konzept Werke Infos Veranstaltungen
+ Führungen
  Credits   Presse Schulen   english version


KünstlerInnen

Julien Alma /
Laurent Hart, F
Cory Arcangel, USA
Mister Ministeck Norbert Bayer, D
Tom Betts, GB
Pash Buzari, D
Leon Cmielewski /
Josephine Starrs, AUS

Arcangel Constantini, MEX
Vuk Cosic, Slowenien
Aurélien Froment, F
fuchs-eckermann, A
Beate Geissler /
Oliver Sann, D
Margarete Jahrmann /
Max Moswitzer, A
Jodi, E
Joan Leandre, E
Mongrel, GB
Tilman Reiff /
Volker Morawe, D
Anne-Marie Schleiner /
Brody Condon
, USA

Jan-Peter E.R. Sonntag, D
Space Invader, F
Thomson & Craighead, GB
Olaf Val, D
Yang Zhenzhong, CHI
Lars Zumbansen, D
 

>> zur Dokumentation der Ausstellung


Die Ausstellung games möchte einen Überblick über die verschiedenen Strategien der künstlerischen Aneignung und Modifikation bestehender Computerspiele geben. Sie widmet sich damit einer Auseinandersetzung, die in der jüngeren Medienkunstszene bereits seit einigen Jahren intensiv geführt wird.

Alle in der Ausstellung vertretenen Arbeiten setzen bei einem konstruktiven statt nur reaktiven Umgang mit den Hard- und Softwareprodukten der expandierenden Computerspielindustrie an. Die KünstlerInnen greifen vorgefundene Standards auf, demontieren sie aber zugleich in einer subversiven Geste und unterziehen sie einer Neubewertung. Aufgegriffen wird dabei auch ein Trend, der sich längst in der Gamerkultur etabliert hat, seitdem einige Hersteller Editoren mitliefern, mit deren Hilfe sich die standardisierten Spieldesigns nach eigenen Wünschen verändern lassen.

Das Spektrum der in der Ausstellung präsentierten künstlerischen Verfahren reicht vom Eingriff in die Programmiercodes über die Manipulation der Hardware bis hin zur "Übersetzung" von digitalen Spielszenen und -motiven in die Sprache analoger Bildmedien: wie zum Beispiel Norbert Bayer alias
Mr. Ministeck, der Ikonen des Computerspiels in "Ministeck-Mosaiken" überträgt.

Es werden Arbeiten gezeigt, die an Konsolen oder Computern spielbar sind, ebenso wie interaktive Installationen, Videos und grafische Arbeiten.