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Kunst
im öffentlichen Raum
Podium/Diskussion
im Rahmen von "Plan B", 17. Juni 2000, 10 18 Uhr
VHS-Forum, Hansastraße 4, 44135 Dortmund
Ein Projekt in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung NRW
Paul
Ardenne,
Jochen Becker,
Jesko Fezer,
Olivier Reneau,
Stefan Römer,
Stella Rollig,
Axel Wieder
Einleitung:
Iris Dressler und Hans D. Christ
Moderation: Horst Griese
Während einerseits
heute vom Verschwinden der Städte die Rede ist, lässt sich andererseits
beobachten, dass "Urbanität", insbesondere für den ökonomischen
Erfolg der Städte von entscheidender Bedeutung ist. Der Kultur bzw.
der Kulturalisierung des öffentlichen Raumes kommt dabei eine nicht
unwesentliche Rolle zu, schafft doch "Kultur-Appeal" (Fezer/Wieder) ein
investitionsfreundliches Klima.
Kritisch zu hinterfragen ist dabei, inwiefern die sozialen und politischen
Funktionen des öffentlichen Raumes dem gnadenlosen Ausverkauf der
Städte weichen. Wie sind Strategien der "Kunst im öffentlichen
Raum" vor diesem Hintergrund einzuschätzen? Geht es um ästhetische,
politische und/oder soziale Funktionen von Kunst in öffentlichen
Räumen? Die Auseinandersetzung mit Randgruppen ist z.B. ein beliebter
Fluchtpunkt von Kunst im öffentlichen Raum, da Randgruppen und deren
Lebenszusammenhänge als besonders authentisch im Hinblick auf Urbanität
gelten. Allen voran Obdachlose werden dabei zur lkone des Öffentlichen
stilisiert und im Motiv des Nomadischen verklärt. Wieviel Kunst vertragen
Randgruppen? Wie äußern sich neue Selbstentwürfe von KünstIerInnen
- z.B. als DienstleisterInnen, als OrganisatorInnen, als AgentInnen sozialer
Interaktion, etc. in Strukturen des Öffentlichen?
Das Podium möchte solchen und weiteren Fragen nachgehen.
Links
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Plan B
Bignes?
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