|
Urbanität
durch Identität
8. 12. November 1999
ein Projekt der Fakultät Raumplanung / Universität
Dortmund
in Kooperation mit hartware
Güntherstr. 65, 44143 Dortmund
teilnehmende
Universitäten:
Berlin, Cottbus, Dortmund, Hamburg, Kaiserslautern,
Wien
 
©
links, Foto: Hans D. Christ
Hintergrund und Idee
Motto
Weiter Infos
Links
Hintergrund und Idee
Im November 1999 fand in Dortmund die Auftaktveranstaltung
der Reihe "Werkstatt zum Heißen Eisen" statt. Hierzu wurden
Studierende verschiedener Fachbereiche und Fakultäten bundesweit
eingeladen, um sich unter dem Motto "Urbanität durch Identität"
mit der Innenstadtentwicklung der Stadt Dortmund kreativ auseinanderzusetzen.
Darüber hinaus wurde auch der breiten öffentlichkeit die Möglichkeit
geboten, an den Arbeitsprozessen des Workshops aktiv teilzunehmen. Das
Ergebnis der "Werkstatt zum Heißen Eisen" konnte am 12.11.1999
im Rahmen einer öffentlichen Präsentation besichtigt werden.
Die Idee zur "Werkstatt zum Heißen Eisen" entstand im
Rahmen der regelmäßigen Arbeitstreffen bundesweiter Planungsfakultäten
und wurde von Studierenden der Universitäten Berlin, Cottbus, Dortmund,
Hamburg, Kaiserslautern und Wien initiiert.
Primäres Ziel ist es, innovative Konzepte zu entwickeln, mit denen
sich die rasanten Entwicklungen von Raum- und Stadtplanung einer breiten
Öffentlichkeit vermitteln lassen. Es geht um nachvollziehbare Transparenz,
die es den Bürgern und Bürgerinnen ermöglicht, kompetent
über Stadtentwicklungsprozesse zu urteilen.
Eine der zentralen Fragen lautet deshalb: Wie können urbane Planungs-
und Entscheidungsprozesse anschaulicher gemacht werden? Im Rahmen der
IBA-Abschlussveranstaltungen wird die besondere Situation im Ruhrgebiet
zur Zeit weitreichend diskutiert. Anlass genug, um die Reihe "Werkstatt
zum Heißen Eisen" am Beispiel der Stadt Dortmund zu beginnen.

Motto: Urbanität als Identität
Die Revitalisierung der Innenstädte ist nicht nur für die Ruhrgebietsstädte
von brennender Aktualität.
Eine Besonderheit zeigt sich hier allerdings in dem Bestreben, mit der
Neugestaltung der "Citys" auch neue Identifikationsmuster für
die ehemaligen Stahl und Kohlestandorte zu prägen. Slogan wie "Essen
- Die Einkaufsstadt" oder "Dortmund - Das Herz Westfalens, stark
in Europa", sollen den verschiedenen Ruhrgebietsstädten ein
eigenes Gesicht verleihen und sie voneinander abgrenzen.
Die Stadtentwicklungspolitik scheint sich dabei auf wenige, jedoch prestigeträchtige
Großprojekte zu beschränken. "Klotzen statt kleckern"
lautet die Devise, die sowohl in Fachkreisen als auch in der Öffentlichkeit
kontrovers diskutiert wird. Eines der exponierten Beispiele hierfür ist
das geplante "U.F.O.", das am Dortmunder Hauptbahnhof "landen"
soll.
Das starke öffentliche Interesse an solchen Großprojekten,
das sich auch in der Presse wiederspiegelt, war ein weiterer Anlass für
die geplante Werkstatt.
Weitere
Infos
Fachschaft Raumplanung der Universität Dortmund
Campus Süd, GBIII R 208 b/c/d , 44221 Dortmund
Tel.
0231-755 2383
Email: fs@rp.uni-dortmund.de
Links
Reservate
Plan B
Bignes?
|